Obwohl es keine akuten Gründe zur Gefahr gibt, fühlst du eine innere Unruhe, bist nervös und angespannt.
Ich nenne dir ein paar Beispiele, damit du dich erkennen kannst:
Du sorgst dich um deine Kinder, dass nichts passiert.
Beim Autofahren, Fliegen… fürchtest du dich.
In der Arbeit bist du auf Alarmbereitschaft, ob eh alles passt.
Du schreckst in der Nacht auf und kannst nicht mehr einschlafen,
vielleicht sind da sogar Ängste und Panikattacken.
Es ist ein Anzeichen, dass dein Nervensystem stark reagiert.
Das macht sich mit körperlicher Anspannung z.B. in den Schultern, Verdauungsprobleme aber eben auch emotional bemerkbar.
In gewissen Situationen reagiert dein System.
Dafür kann der Ursprung in frühkindlichen Erfahrungen liegen.
Es ist ein urmenschlicher Mechanismus in Gefahrensituationen,
der das Überleben sichert und dafür auch wichtig ist.
Mit dir ist nichts verkehrt.
Dein System ist wie in Alarmbereitschaft.
Dafür scannt es auch ständig deine Umgebung, die Stimmungen deiner Mitmenschen ab, um zu prüfen, ob eine „Gefahr“ im Feld ist.
Jetzt ist es wichtig, dass du in dir die Ruhe und Sicherheit etablierst.
Dir bewusst machst, dass du nun erwachsen bist, dass keine aktuelle lebensbedrohliche Gefahr vorhanden ist.
Dazu dienen auch Übungen zur Regulation vom Nervensystem.
Einige stelle ich dir bei den nächsten Schritten vor.
Aus dieser neuen Sicherheit wird ein ganz neues Lebensgefühl möglich und vor allem spürst du dich und nicht nur dein Umfeld!
