Du bist da, wenn man dich braucht, übernimmst Verantwortung, hältst Dinge am Laufen. Im Beruf weiß man, dass man sich auf dich verlassen kann.
Zu Hause bist du diejenige, die organisiert, erinnert, zuhört, Lösungen findet.
Du sorgst dafür, dass es den Menschen um dich herum gut geht.
Dafür wirst du geschätzt und gemocht.
Das ist auch der Antrieb dahinter.
Wir alle haben einen Mechanismus, wo wir Anerkennung und Zugehörigkeit erfahren wollen.
Daraus entstehen Verhaltensmuster.
Deines ist gut zu funktionieren.
Oft kann es auch mit Leistung gekoppelt sein.
Du hast gelernt bekommen, dass man für Leistung Wertschätzung bekommt.
Und ja, dass kann oft sehr unterschwellig und unbewusst wirken.
Halte jetzt kurz inne und frage dich, warum machst du das alles?
Was wäre wenn du es nicht mehr machst?
Es bedeutet nicht, dass du nie mehr für jemanden anders etwas tust und nur noch egoistisch handelst.
Sondern du darfst dich einfach immer wieder fragen, möchte ich das machen?
Was ist mir selbst wichtig?
Was würde mir jetzt mehr Erfüllung und Flow bereiten?
Was möchte ich?
Und ehrlich, bei Frauen, die dieses Muster haben, besteht kaum die Gefahr, dass sie zu egoistisch werden (falls du davor Angst hast).
Sie dürfen lernen, wahre Selbstfürsorge zu praktizieren.
Sie dürfen sich ihrer Wertigkeit bewusst werden.
Sie dürfen sich an die erste Stelle in ihrem Leben stellen.
